Richtiges Heizen

Wir geben Ihnen Praxistipps, wie Sie Kosten sparen können ohne an Komfort einzubüßen.

Richtig heizen und Kosten sparen

Ein warmes Zuhause ist gemütlich. Heizen kann aber auch einen erheblichen Kostenfaktor darstellen. Werden einige Regeln befolgt, lassen sich ganz einfach Heizkosten sparen. Die Faustregel: Jedes Grad, um das Sie die Raumtemperatur verringern, spart sechs Prozent Heizenergie.

Wie finde ich die richtige Temperatur?

  • Je nach Raumnutzung werden unterschiedliche Temperaturhöhen empfohlen: im Wohnbereich 20 Grad, in der Küche etwa 18 Grad und im Schlafzimmer 17 Grad.
  • Nachts ist es sinnvoll, die Temperatur in allen Wohn- und Arbeitsräumen zu senken. Drehen Sie die Heizung schon eine Weile vor dem Zubettgehen herunter – die Temperatur sinkt nicht sofort.

Wann soll ich heizen?

  • Die Heizperiode erstreckt sich im Jahr üblicherweise von Mitte September bis Mitte Mai. In diesen Monaten sollten Sie insbesondere während der Tagesstunden heizen, also zwischen 6 und 22 Uhr. Ist der Winter extrem kalt, sollte durchgehend geheizt werden.
  • Auch wenn Sie in der kalten Jahreszeit für längere Zeit die Wohnung verlassen, sollten Sie die Heizung nie ganz ausstellen, sondern auf die erste oder zweite Stufe stellen, mindestens aber auf die Frostschutzstufe. Denn Frost kann die Heizung beschädigen. Kühlt sich die Wohnung zu sehr ab, steigt zudem das Schimmelrisiko.
  • Stellen Sie die Heizung aus, wenn Sie die Fenster zum Lüften öffnen. Wenn Sie die Fenster kippen, sollten Sie die Heizung ebenfalls ausstellen. Da sich die Heizung meist unmittelbar unter Fenstern befindet, gelangt Wärme sonst ungenutzt nach draußen.
  • Sie sollten die Heizung herunterdrehen, wenn direkte Sonneneinstrahlung die Räume ohnehin aufheizt.

Praxistipp: Zimmertüren sollten Sie grundsätzlich geschlossen halten, wenn Sie heizen. Sonst dringt warme Luft in ungeheizte Räume, kondensiert dort und sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit steigt. Dann besteht die Gefahr, dass sich Schimmel in Wänden und Möbeln bildet.